Donnerstag, 20. Oktober 2011

Burka Woman

Habt ihr jemals darüber nachgedacht, wie sich wohl arabische Pick up Ladies verhalten??
Also ich nicht - bis ich dieses amüsante Video sah, das die Flirtpraktiken unserer strikt muslimischen Zeitgenossen gekonnt auf die Schippe nimmt:


Selbstverständlich hat der Künstler schon seine obligatorischen Morddrohungen erhalten. Frage mich nun, ob Fußzehen und Nasenlöcher tatsächlich soviel Sexappeal enthalten, wenn nur der Rest anständig verhüllt ist. Habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es durchaus auch in unserer offenherzigen westlichen Welt noch ein paar Tabus zu brechen gibt. Interessanterweise liegt immer sofort Sex in der Luft, wenn ich nur das Wort "FKK" erwähne... Wer Tabus zwecks Verführung brechen will, sollte das am Besten auf verbale Weise tun. Denn darin sind wir immer noch so gehemmt, dass es Mann unwillkürlich in der Leistengegend zu kribbeln beginnt, sobald Frau mehrmals das Wort "nackt" in den Mund nimmt (selbst wenn sie es auf etwas ganz anderes bezieht)... Probiert´s mal aus!

In diesem Sinne,
Go Girl, Go!
Eure Catherine

Monogamie - Monotonie?




Kennt ihr das Lied vom Hamster? Es ist die Art von Lagerfeuer-Klassiker, der einem erst nach gefühlten zwölf Litern Bier in den Sinn kommt, und geht ungefähr so:






„Es war einmal ein Hamster, der hatte der Weiber vier... Polygamie, Polygamo, Polygamia-mia-mo...

„Da kam ein heißer Sommer, und nahm ihm der Weiber zwei... Bigamie, Bigamo, Bigamia-mia-mo...

„Da kam ein kalter Winter und nahm ihm noch ´ne Frau... Monotonie, Monotono, Monotonia-nia-no...“


Wie es dann weitergeht, als ihm auch die letzte Frau vom Traktor genommen wird, kann man sich vorstellen. Jedenfalls ist der Hamster eindeutig am zufriedensten, wenn er sich nicht auf ein einziges Weibchen beschränken muss. An sich keine überraschende Erkenntnis. Trotzdem ist das klassische Beziehungsmodell in unserer westlichen Welt nicht gerade hamsterfreundlich: Männlein, Weiblein, das war´s, und wer fremdhamstert, kann sich auf die große Krise gefasst machen.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Die mentalen Tricks der Verführung Teil 1: Das Prinzip der Gegenseitigkeit

Da wir Pick up Ladies uns in diesem Blog ja nicht nur mit Fragen des Lifestyles beschäftigen, sondern die psychologischen Prinzipien aufdecken wollen, die es uns ermöglichen, jeden Mann unserer Wahl zu verführen, machen wir uns heute mal wieder die Ergebnisse der Verhaltensforschung zunutze. Werfen wir dazu einen Blick auf ein interessantes Experiment:


Der Versuchsaufbau:
Zwei Studenten sitzen in einem überhitzten Raum, einer der beiden gehört zum Versuch. Nach langem Warten auf den Professor verlässt der Eingeweihte den Raum und kehrt mit zwei Flaschen Cola zurück. Eine davon reicht er dem Wartenden, der den Gefallen dankbar annimmt. Etwas später fragt ihn der freundliche Coke-Lieferant, ob er ihm nicht vielleicht Eintrittskarten für ein Fußballspiel abkaufen wolle, von denen er eine bestimmte Anzahl verkaufen müsse.




Das Ergebnis:
Unser fieser Kenner der menschlichen Psyche verkauft doppelt so viele Karten wie im Vergleichsexperiment, wo er keine Cola verschenkt hat.



Das Fazit:
Wenn uns jemand etwas Gutes tut, auch wenn wir gar nicht darum gebeten haben, fühlen wir uns so sehr in seiner Schuld, dass wir uns unbedingt revanchieren wollen. Diese Technik nutzen viele Verkäufer, zum Beispiel wenn sie uns „ganz gegen die Anweisung der Geschäftsleitung“ vom Kauf eines bestimmten Produktes abraten, da es uns nur Ärger bescheren würde. Dankbar kaufen wir deshalb ein anderes Produkt, zu dem uns der freundliche, aufrichtige Mann mit der lustigen Schirmmütze rät. Das Gleiche geschieht, wenn dir der Kellner noch ein „Extrastückchen“ Schokolade mit der Rechnung bringt – er hofft, dass du dich mit mehr Trinkgeld revanchierst.


The market of love


Auch wenn das der Romantikerin widerspricht, die jede von uns in sich herumträgt, ist die Liebe nun einmal vergleichbar mit einem Geschäft, in dem verglichen, abgewogen und verhandelt wird (man denke nur an die vielen Pro-und-Contra-Listen, die Frauen immer wieder erstellen, um zu entscheiden, ob sie einen Typen behalten oder abschießen sollen). Zahlreiche Internetportale, Speed-Dating-Anbieter, oder auch die traditionelle jüdische Heiratsvermittlerin, die yenta, beweisen, dass man mit der Liebe ein richtig gutes Geschäft machen kann. Wie also können wir das Prinzip der Gegenseitigkeit für uns nutzen?
Wie so oft bei den hier vorgestellten Systemen sind die Möglichkeiten fast endlos.
Fangen wir beim Kennenlernen an: Wenn du einem süßen Typen, der verzweifelt in seinen Taschen kramt, unaufgefordert Feuer gibst, wird er dich nicht nur für total nett und sympathisch halten, sondern sich auch gerne von dir in ein Gespräch verwickeln lassen (selbst, wenn er etwas anderes vorhatte, verpflichtet ihn seine Psyche nun dazu, auf dich einzugehen).

Wenn du dich an den Tisch zu einer Gruppe Jungs setzt, und dem Mann deiner Wahl mit einem Augenzwinkern auch einen Drink mitbringst, wird er überrascht und erfreut sein, und dir bei der nächsten Runde vielleicht ebenfalls einen spendieren. Das führt nicht nur dazu, dass ihr automatisch länger zusammensitzt, sondern auch zu einem Gefühl der Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit.
Noch besser ist aber Folgendes: Du kannst ihn ein wenig später darum bitten, dich nach Hause/an die frische Luft/in eine andere Bar/auf die Suche nach deinen Freundinnen/...etc. zu begleiten, und er wird kaum Nein sagen können. Dann hast du ihn erfolgreich von der Gruppe getrennt und kannst weitere Verführungstechniken anwenden (zum Beispiel Storytelling).

Wenn dich der niedliche Typ aus deinem Kurs um deine Aufzeichnungen bittet, gib sie ihm mit einem freundlichen Lächeln, und wenn er dir dann wenig später über den Weg läuft, frag ihn ganz beiläufig (aber mit großen, erwartungsvoll strahlenden Augen), ob er dich nicht vielleicht auf die Feier nächsten Freitag begleiten würde. Sollte er sich zieren, kannst du ihm direkt sagen, er würde dir einen großen Gefallen tun, weil du ja sonst kaum jemanden dort kennst. Auch wenn er vielleicht nur aus diffusen Schuldgefühlen heraus mitkommt, hast du nun die perfekte Situation geschaffen, um ihm zu zeigen, was für ein aufregendes sexy Wesen du außerhalb des Hörsaals sein kannst.
Wichtig ist dabei: Kleine Gefallen sollten schon nach kurzer Zeit zurückgefordert werden, sonst geraten Sie in Vergessenheit. Große Gefallen hingegen wirken noch lange nach, und können durchaus eine wichtige Rolle im Verlauf der anfänglichen Bekanntschaft spielen; in einer Freundschaft/engen Beziehung wirkt dieser Mechanismus der Reziprozität aber nicht mehr auf diese Weise.

Andererseits solltest du darauf gefasst sein, dass Männer mit großer Regelmäßigkeit versuchen, dieses Prinzip zu nutzen. Wenn du also das nächste Mal von einem nervigen Typen gefragt wirst, ob er dir einen Drink ausgeben darf, dreh den Spieß einfach um und sag frech, dass du ihm diesen Gefallen nur tun würdest, wenn er auch all deine Freundinnen einlädt. Sollte er auf dieses Angebot eingehen (und das kommt tatsächlich vor), bedankt euch höflich und zieht eurer Wege. Und nur weil euch jemand beim Umzug hilft, seid ihr ihm noch lange keinen Sex schuldig.
Aber das ist den meisten Mädels schon klar – schließlich haben wir die Psychospielchen erfunden ;-)


In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine


PS: Nun habe ich euch Pick up Ladys also diesen hervorragend recherchierten und außerdem nützlichen und unterhaltsamen Artikel geschenkt - jetzt wäre es mal an der Zeit, sich zu revanchieren! Abonniert meinen Blog! Und ich verspreche, es wird noch viel Spannendes folgen...

Freitag, 14. Oktober 2011

10 Dinge, die Frau nicht tragen sollte - The Fashionhouse of Horror

Kennt ihr das? Ihr lauft durch die Stadt, und plötzlich seht ihr ein Mädel, dass so unvorteilhaft angezogen ist, dass ihr nur fassungslos gaffen könnt...
Schlechte Nachrichten: modetechnisch schaffen wir es alle gelegentlich, unsere ganz und gar nicht schokoladigen Seiten zur Schau zu stellen. (Seht euch nur ein paar Fotos von euch vor zehn Jahren an.) Vielleicht habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie es möglich ist, dass alle in den 80ern herumliefen wie geplatzte Matratzen an Halloween. Schuld ist die kollektive Geschmacksverirrung, kurz: Mode. Cosmopolitan und Co. schaffen es immer wieder, dass wir uns einreden, diese unförmigen asymmetrischen Schlabberdinger, die ein überdrehter Jungdesigner aus Langeweile und Koks entworfen hat, würden uns zur übersexy Fashionista machen. Hier meine persönliche Kollektion d'horreur:



1. Tulpenrock: Wer wünscht sich nicht einen breiteren Arsch, dessen wabbelig-gigantische Formen man unter steifem Stoff erahnen kann?? Auch unsere Oberschenkel wirken gleich viel stämmiger und kräftiger. Ein Must-have für alle Mode-Masochistinnen.









2. Karottenhosen: Die Zone an der wir am unbedingsten schlank aussehen wollen: Natürlich die Knöchel! Kommen besonders gut zur Geltung weil unsere Hinterteile und Beine plötzlich zehn Kilo schwerer aussehen als in Röhrenjeans.












3. (fast) bauchfrei: Wer nicht gerade mit Size Zero angeben kann, sollte auf enge Oberteile verzichten, die gerne ein Stückchen hochrutschen und unsere liebste Problemzone der Welt offenbaren. Ein kleines Bäuchlein ist ja eigentlich kein Ding, aber Speckröllchen sollten das Tageslicht meiden.Wenn schon, dann eher wirklich bauchfrei, da gibt’s wenigstens noch ne Taille dazu.











4.Print-Leggings: Ich habe drei Kreuze gemacht als diese Monstrositäten endlich verschwunden waren. Aber den Fashion-Fuzzis fällt doch tatsächlich nix Besseres ein, als die Dinger wieder hervorzukramen (Inspiration Altkleidersammlung?) und öffentlich zu verkünden, das sähe – also wirklich – total dolle supi aus. Klar, getigerte Baumwolle hat einfach Klasse.








5. Bomberjacke: solltest du nicht zufällig Mitglied einer kognitiv verarmten Schlägertruppe sein – siehst du damit trotzdem so aus. Bestenfalls erinnerst du noch an eine Nutte an einem kalten Tag (so wie das Mädel auf dem Bild, das sich zu meiner Begeisterung gleich noch die passenden Print-Leggings angezogen hat - unschlagbare Kombi).  Ende der 90er zum Glück aus der Mode gekommen; hoffen wir mal, dass es dabei bleibt.







6. Gelfrisuren: oder was auch immer das für ein Zeug ist, das sich Mädchen in die Haare schmieren, damit der Pferdeschwanz schön fettig glänzt. Dann gut straff ziehen, oben am Hinterkopf festtackern, und fertig ist der lackierte-Totenschädel-Style. Auch wer nicht mit Schaum umgehen kann (so wie ich), sollte die Finger davon lassen. Sieht einfach nur verwahrlost und ungewaschen aus. Haarpflegetipp des neuen Mango-Models: Immer gewaschen und natürlich tragen. Unoriginell, aber wahr.






7. Breite Taillengürtel: Zugegeben, wer eine Wespentaille sein Eigen nennen darf, sieht damit sehr sophisticated und stylish aus (wobei selbst das Model auf dem Bild plötzlich ein Bäuchlein zu haben scheint). Das heißt nur leider noch lange nicht, dass wir Normalos uns dicke Objekte um den Bauch schnallen sollten, um ihn noch zusätzlich hervorzuheben (Ausnahme: weite Kleider, die durch den Gürtel erst eine Taille erhalten).










8. Wattierte Steppwesten: Gerade etwas übergewichtigen Menschen wird dieses Objekt des Grauens gerne ans Herz gelegt. Vielleicht aus Gehässigkeit und Schadenfreude. Wäre das erste Mal, dass Polster jemanden schlanker wirken lassen. Vielleicht kommen ja auch bald mal kugelsichere Westen in Mode, die haben wenigstens Sinn, zumindest in manchen Mannheimer Stadtteilen.













9. Geometrische Formen: Findet ihr Vektoren und dreidimensionale Schnittmengen sonderlich sexy? Selbst wenn, gibt es einfach keinen Grund, seinen Oberkörper in ein gigantisches Trapez zu verwandeln. Weibliche Kurven werden immer attraktiv sein – Dreiecke und Quadrate hingegen weniger.









10. Hosen mit hängendem Schritt: Auch manchmal als Aladin-, Harems- oder Pluderhose bezeichnet. Wenn ich so etwas auf der Straße sehe, muss ich mich immer unwillkürlich fragen, ob die betreffende Dame etwa ein Paar besonders tiefhängende Eier zu verbergen hat, oder einfach eine Erwachsenenwindel trägt. Und falls es um die Bequemlichkeit geht – wie wäre es mit einem Rock? Niemand möchte schließlich Assoziationen mit Fäkalien provozieren.



Damit ist das Fashionhouse of Horror natürlich noch lange nicht komplett – wenn euch noch etwas Gruseliges einfällt, lasst es mich wissen! Statt auf hochgepushte Pseudotrends reinzufallen, lohnen sich ein paar zeitlose sexy Klassiker, die jeden besser aussehen lassen (10 Dinge, die in deinem Kleiderschrank nicht fehlen dürfen). Dein Style und deine Ausstrahlung sind immerhin die Grundlage der Verführung...

In diesem Sinne,
Go Girl, go!

Eure Catherine







Freitag, 23. September 2011

Die 3 größten Fehler am Anfang der Beziehung


Wenn ihr nun schon einmal so weit gekommen seid, euren Traumtypen abgeschleppt und wiederholt in euer Bett gezerrt habt, fragt ihr euch bestimmt, wie ihr es anstellt, dass daraus nun irgendwann eine richtige Beziehung wird. Gehen wir mal davon aus, ihr habt ihn nicht gleich auf der Loser-Liste abhaken müssen und seid ziemlich interessiert, um nicht zu sagen, verknallt. Schön für euch! Wie bekommt ihr also jetzt raus, ob er euch ebenfalls so klasse findet, dass er bereit wäre, mal etwas anderes zu gucken als StarTrek, die Brüste eurer Freundin unattraktiv zu finden, und euch nach dem selbst zubereiteten Abendessen die Füße zu kraulen, ohne sich auch nur im Mindesten an etwaigen Stoppeln an euren Beinen zu stören?
Wir wollen ja nicht gleich das große L-Wort verwenden, aber wir alle wissen, dass es große Unterschiede gibt, zwischen dem gelegentlichen attraktiven Fuck-Buddy und dem Kerl, der euch sowohl das IKEA-Bett zusammen als euch euch nageln darf (entschuldigt das billige Wortspiel ;-))...
In jedem Fall kommt bei dir also irgendwann der Punkt, wo du mehr willst als guten Sex und etwas Abwechslung, aber du bist dir nicht sicher, ob er das gleiche empfindet. E gibt natürlich ein paar Strategien, um das herauszufinden und bis ins Kleinste zu analysieren (die meisten davon haben Single-Frauen erfunden und sind vollkommen kontraproduktiv, wie zum Beispiel: ich rufe ihn eine Woche lang nicht an, und wenn er sich nicht meldet, liebt er mich sowieso nicht), aber ich will euch hier ein großes Geheimnis verraten:
Der Wandel von der Sexfreundschaft zur Beziehung ist der natürliche Lauf der Dinge. Und wieso? Naja, vergessen wir mal kurz die ganzen Gender-Klischees und sind ganz analytisch: Eine Beziehung haben bedeutet doch im Endeffekt nichts anderes, als mit einem guten Freund das Bett zu teilen. Wenn man mit seinem Partner nicht über seine Probleme sprechen kann, mit wem dann? Und wer, bitteschön, soll dich vögeln, wenn nicht dein Partner? (Gut, darauf gibt die Klatschpresse verschiedene Antworten, aber zumindest im Anfangsstadium sollte die Sache klar sein.)
Solltest du ihn also nicht nur heiß, sondern auch verdammt interessant finden, ist es nur natürlich, dass du mehr Zeit mit ihm verbringen willst – und er wird das normalerweise auch wollen. Warum geht dann trotzdem so Vieles schief? Nun, natürlich kann es sein, dass ihr einfach nicht zusammenpasst – das solltest dann aber auch du nach dem ersten Hormonrausch klar erkennen können. Oder du hast es einfach effektiv geschafft, ihn zu verscheuchen. Das geht bei den meisten Männern ziemlich einfach (oft zu unserem Glück!), aber wenn du es schaffen willst, dass er sich auf etwas Ernsthafteres mit dir einlässt, solltest du darauf achten, die folgenden typischen Fehler zu vermeiden:

  1. Zuquatschen á la Verbotene Liebe
Was noch unsere Pick up Maxime fürs Ansprechen war, - Talk is cheap - sollten wir jetzt ein bisschen runterfahren. Nein, du sollst dich nicht in einen stumm glotzenden Fisch verwandeln, aber sprich AUF KEINEN FALL UND UNTER KEINEN UMSTÁNDEN mit ihm über das Thema Beziehung, wenn es je eine solche geben soll. Er übernachtet drei Tage am Stück bei dir? Super! Willst du, dass er es wieder tut? Dann freu dich darüber, und sag ihm das ruhig, aber lass ihn nicht an deinen Schlussfolgerungen teilhaben! Er wird schon selber merken, dass er ganz überraschend, plötzlich – ups! - mit dir zusammen ist.

  1. Die Desinteressierte spielen

Das klingt jetzt vielleicht wie das Gegenteil des vorherigen Tipps, aber wer meinen Blog kennt, weiß, was ich meine: Du sollst ihn natürlich nicht unter Druck setzen oder viermal am Tag anrufen; stattdessen sollst du ihm ganz „spontan“ coole Vorschläge machen, was ihr beide unternehmen könnt (und zwar als Paar, das ihr offiziell noch nicht seid). Auf keinen Fall solltest du dich länger nicht melden, da immer die Gefahr besteht, dass er dich „abschreibt“ und sich von was Neuem mitziehen lässt. Optimal sind Ideen zur Freizeitgestaltung, die ganz natürlich bei dir oder bei ihm enden (je nachdem, wer die bessere Wohnung hat). Lad ihn also auf Partys von Freunden ein, geh mit ihm zum Hotdog-Wettessen, schau seiner Band beim Proben zu, überrasch ihn mit Bahntickets nach München zum Oktoberfest oder lad ihn zum Mozart-Festival ein, je nach seinem Geschmack. Die Hauptsache ist, du bist eine Person, mit der er Spaß hat und mehr Zeit verbringen will.



Und zum Schluss:




  1. Laissez-(trop)-faire
Wenn du allzeit für ihn bereit bist, ohne deinen Forderungen Nachdruck zu verleihen oder sie überhaupt zu artikulieren („lass uns gehen, ich bin kaputt“, „bleib heut Nacht hier“, „verlass deine Frau“) wirst du ein selbstverständlicher Gegenstand zu seiner Verfügung, dem er keine besondere Aufmerksamkeit widmen muss. Wie wir bereits aus vorangegangenen Kapiteln wissen, giert der Mann an sich nach der Liebe und Zuwendung einer Frau – aber wenn er sie sich nicht verdienen muss, verlieren sie schnell an Wert. Belohne ihn für vorbildliches Pärchenverhalten mit extra tollem Sex und viel Liebe, aber sei ruhig einmal spröde und abweisend, wenn er dich unangemessen behandelt hat – nur so bleibt deine Zuneigung ein Wert, um den er kämpfen muss (ja, das klingt nach Hundeschule, aber genau so siehts eben aus: du musst das Alphamännchen sein, ihm aber das Gefühl vermitteln, er könne die Richtung bestimmen.) Wenn ein Mann dich/deinen Charakter/den Sex mit dir einmal als Wert erkannt hat, der nicht selbstverständlich ist und hart umkämpft sein will, wird er so gut wie alles dafür tun, damit ihm selbiges erhalten bleibt.






Klinge ich zu kühl? Das war beabsichtigt. Viel zu viele Beziehungen scheitern, weil sich die Partner am Anfang falsch wenn nicht destruktiv verhalten, obwohl sie eigentlich perfekt zueinander passen. Angesichts unserer großen Auswahl ist es heutzutage nur natürlich, dass wir unseren Partner auf Herz und Nieren prüfen, und uns lange zieren, bevor wir den Status „Pärchen“ öffentlich machen. Wir Frauen sind damit schneller bei der Hand, aber gerade deshalb ist es so wichtig, die Balance zwischen Nicht-Verschrecken und Bindungsaufbau zu bewahren. Betrachte das Ganze als eine Win-Win-Situation: Wenn es trotz allem nichts wird, ersparst du dir eine mühsame, nervenzehrende und zum Scheitern verurteilte Beziehung; wenn du aber (zumindest) diese 3 typischen Fehler vermeidest und sein Herz gewinnst, könnt ihr beide eines Tages gemeinsam über eure anfänglichen Probleme lachen und werdet tatsächlich das, was ihr anfangs zu sein vorgabt: Friends with Benefits. Und zwar jede Menge.




In diesem Sinne,
Go Girl, go!

Eure Catherine

Sonntag, 3. Juli 2011

Der gute Freund - Abschleppen dank Baggerpartner

Wer die Serie „How I met your mother“ kennt, weiß um die Bedeutung des Wingman, wenn es darum geht, jemanden abzuschleppen. Der auch Baggerpartner genannte Kumpel kann sich an die Frau heranpirschen, das Eis brechen und den eigentlich Interessierten vorstellen. Natürlich geht das noch extremer: Der Wingman macht die Frau auf vulgäre Weise an und wird dann heldenhaft von seinem Kumpel vertrieben – der sich damit sofort die Sympathie der Dame erschleicht. Nun wissen wir ja schon, dass die Methoden der männlichen Pick up Artists auch für uns von Nutzen sein können – wenn wir sie uns richtig zurechtschneidern. Ich habe in den letzten Wochen ein bisschen für euch recherchiert (na gut, ich bin um die Häuser gezogen und hatte verdammt viel Spaß) und präsentiere nun meine Ergebnisse:

Wie es nicht geht

Auch wenn die Kerle bevorzugt mit ihrem besten Freund losziehen, um die Damenwelt unsicher (und willig) zu machen, funktioniert das bei uns leider nicht: Wenn ihr eure beste Freundin dabeihabt, fühlt sich der Mann der Begierde bestenfalls von so viel geballtem Östrogen in die Ecke gedrängt – schlimmstenfalls interessiert er sich mehr für sie als für dich, und falls du ihn mangels Interesse ihrerseits doch noch bekommst, wirst du dich immer als zweite Wahl fühlen. In jedem Fall wird er durch die Anwesenheit weiterer weiblicher Personen abgelenkt, und ihr müsst noch stärker um seine Aufmerksamkeit buhlen. (Einzige Ausnahme: Ihr seid mit einer Freundin unterwegs, die euch ähnlich sieht, aber ein bisschen weniger attraktiv ist – verhaltensökonomische Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Person A zu wählen, deutlich höher ist, wenn man sie mit einer nicht ganz so bezaubernden Person A- vergleichen kann.)
Ebenfalls eher zu vermeiden ist der schwule beste Freund als Wingman (es sei denn, er kommt tatsächlich hetero rüber): Der angesprochene Kerl könnte sich von eurem Kumpel angebaggert fühlen und die Schutzschilder hochfahren (oder sich für ihn interessieren, dann habt ihr auch Pech gehabt). Und andererseits wirken Frauen, die pärchenhaft mit ihrem schwulen besten Freund durch die Kneipen ziehen, oft ein bisschen needy oder zu sehr auf Männerfang bedacht, um weibliche Konkurrenz ertragen zu können.

Wie es geht

Schnappt euch euren besten Hetero-Kumpel (der nicht allzu sehr in euch verknallt ist) und legt los! Es ist keineswegs verkehrt, wenn er gut aussieht, und ihr müsst auch nicht krampfhaft Abstand halten, um nicht als Pärchen aufzufallen. Wenn der Mann, den ihr abschleppen wollt, ein bisschen herumrätseln muss, ob ihr tatsächlich zu haben seid, macht euch das nur noch interessanter in seinen Augen (aber nicht übertreiben – wer zu viel mit dem Wingman kuschelt, verschreckt die Beute).
Nun habt ihr verschiedene Möglichkeiten, euren Kumpel als Lockvogel einzusetzen. Zum einen kann er direkt die Kerle ansprechen, die euch interessieren, ohne dass es wie Anbaggern aussieht. Ein Beispiel: In meiner Stammkneipe trat ein ziemlich heißer Gitarrist auf – aber wie sollte ich an ihn rankommen, ohne wie ein Groupie zu wirken? Also schickte ich Florian vor, der sich natürlich ausschließlich für die Musik interessierte. Nachdem die beiden ein wenig gefachsimpelt hatten, umfasste er meine Schulter und sagte: „Hey, kennst du schon Catherine? Sie hat ne echt tolle Stimme – ihr solltet mal was zusammen singen! Ach, und gib mir doch mal deine Nummer, dann kann ich dich nach eurem nächsten Konzert fragen.“
Damit hatte Flo also nicht nur das Eis gebrochen, sondern mit auch gleich seine Telefonnummer beschafft, falls nicht gleich am Abend was laufen sollte. Tatsächlich hat die „ich-sing-was-du-spielst“-Masche schon verdammt oft funktioniert – allerdings ist die ja jetzt auch nicht für jede geeignet, und an besagtem Abend hatten wir keine Gelegenheit mehr dazu. Jedenfalls kam ich mit meinem geilen Musiker ins Gespräch und konnte meine üblichen Taktiken anwenden...

Die Beste-Kumpel-Strategie funktioniert natürlich auch, wenn ihr andere Ansprechmöglichkeiten anwendet (ein paar haben wir ja schon im Kapitel Talk is cheap! kennengelernt). Ich finde es ganz praktisch, ein paar vorgefertigte Floskeln (die sogenannten canned openers) auf Lager zu haben – vor allem, wenn sie es dir ermöglichen, den Typen schnell wieder loszuwerden, wenn du doch nicht interessiert bist, nachdem du ihn von Nahem gesehen und seine Stimme gehört hast.
So war's bei uns: An einem abgelegenen Tisch saß ein Kerl, der mir von Weitem gut gefiel. Also ging ich hin und fragte ohne weitere Einleitung: „Hey, was studierst du?“ Er guckte etwas verwirrt. „Informatik, warum?“ „Ach, mein Kumpel Flo und ich haben gewettet, ob du Geistes- oder Naturwissenschaftler bist. Ich war für ersteres. Na, was soll's, bin wohl doch kein so guter Menschenkenner.“ Und weg war ich. Denn aus der Nähe war seine Blässe ziemlich picklig, und er klang irgendwie quäkig. Musste nicht sein. Hätte er mir nach dem kurzen Check besser gefallen, wäre der zweite Teil des Dialogs natürlich anders verlaufen, vielleicht so:
„Ha, ich wusste es! Habe auf den ersten Blick gesehen, dass du ein Technikfreak bist!“ - „Was, woran sieht man das denn??“ - „Naja, ich interessiere mich eben für Menschen... Gib mir mal kurz deine Hand!“
Was passiert, wenn ich jemandem aus der Hand lese, ist ja schon bekannt (das sollte wirklich jede PUA-Lady ein bisschen beherrschen – es ist einfach eine geniale Anbahntaktik).

Weitere Möglichkeiten, den besten Freund einzusetzen, sind:

  • sich zusammen über ihn lustig machen (ja, ist gemein, schafft aber Gemeinsamkeit, und Lachen und Lust liegen nah beieinander – außerdem ist euer Freund ja eingeweiht)
  • im Gegenteil: sich in seiner Abwesenheit positiv über ihn auslassen, zeigen, wie wichtig dir deine Freunde sind, und was du doch für ne tolle Persönlichkeit hast
  • dich von ihm belästigen lassen und von deinem Traumtypen gerettet werden (wie im anfangs beschriebenen Szenario, nur umgekehrt)
  • ihn zur Informationsbeschaffung einsetzen (hat der Kerl ne Freundin, taugt der überhaupt was, etc.)
  • ganz kumpelig zu dritt in deine Wohnung gehen, nur dass euer Freund plötzlich dringend weg muss...

Ich bin sicher, euch fallen selbst viele interessante Möglichkeiten ein – freu mich über eure Ideen!

In diesem Sinne,
Go Girl, go!

Eure Catherine

Mittwoch, 16. März 2011

Der Aufstyle-Faktor


Bestimmt habt ihr euch alle schon einmal gefragt, wie ihr es schaffen könnt, dass ein bestimmter Typ euch mehr Beachtung schenkt, dass er euch attraktiv und interessant findet, euch schließlich anspricht, und ihr glücklich bis ans Ende eurer Tage lebt – oder zumindest bis zum Ende der Nacht, wenn ihr euch endgültig davon überzeugen konntet, dass er vielleicht doch nicht ganz der Traumtyp ist, der eure bedingungslose Liebe verdient.
So wie das unbekannte Mädchen, das auf der Damentoilette meiner Uni folgende Nachricht hinterließ:

„Wie schaffe ich es, ihm zu gefallen?“
Die darunter verfasste Antwort lautete:
„Achte darauf, immer aufgestylt zu sein, wenn du ihn siehst. Und trau dich, ihn anzusprechen!“
Natürlich gab es sofort einen Gegenkommentar:
„Was seid ihr bloß für Tussen?! Entweder er mag dich so, wie du bist, oder gar nicht!“



Wer von den beiden hat nun Recht?

Der römische Dichter Ovid gab der Damenwelt den Rat, zu jeder Zeit und an jedem Ort so herausgeputzt wie möglich aufzutreten, da man ja schließlich seine Chance nicht verpassen will, sollte sich zufällig Mr. Right in der Nähe herumtreiben.

Ich persönlich allerdings hatte ein paar meiner erfolgreichsten Begegnungen, wenn ich gerade davon überzeugt war, weniger einer Sexbombe zu ähneln, als dem undefinierbaren, haarigen Ding, das meine Katze morgens ausgekotzt hatte.

Trotzdem glaube ich, dass unter Auslassung aller anderen Faktoren – wie Schlagfertigkeit, Witz, Intelligenz etc. – immer noch die Formel gilt: besser aussehen – besser ankommen. Davon auszugehen, dass ihr ihn einfach nicht interessiert, nur weil er euch noch nicht von eurer besten Seite gesehen hat, ist keine Lebensweisheit, sondern pure Feigheit gepaart mit Bequemlichkeit.

Es geht also darum, die richtige alltägliche Mischung zwischen dem superdurchgestylten Disco-Outfit (mit entsprechendem Make-up – dazu bald mehr Tipps!) und den Daheim-rumhäng-Schlabberklamotten zu finden. Im Zweifelsfall würde ich immer für das Outfit voten, in dem du dich wohler fühlst, weil enges, unbequemes und Zeug, das nicht zu dir passt, deine ganze Haltung weniger entspannt macht und dazu führt, dass du dich sowieso den ganzen Tag zu unwohl fühlst, um mit ihm zu sprechen.
Deshalb schlage ich vor, dass du nur kleine Änderungen an deinem Alltagsstil vornimmst:
  • Wenn du deine Haare gerne hochsteckst oder zu einem Pferdeschwanz bindest, damit sie dich nicht nerven, trag einfach ein paar hübsche, nicht zu unauffällige Ohrringe dazu, und schon ist es nicht mehr „bequem“, sondern“stylish“.
  • Anstatt immer die gleichen fünf Oberteile anzuziehen, in denen du dich erwiesenermaßen wohl fühlst, überleg dir, welches Ausgeh-Top ähnlich angenehm ist und bekanntermaßen bei den Jungs besser ankommt. Ich hab das neulich ausprobiert (große Kreol-Ohrringe zu den schnell und stillos hochgezwirbelten Haaren plus ausgeschnittenes Trägertop mit Pailletten und schwarzer Weste anstatt weiter Baumwollbluse zu den bequemen formlosen Jeans) und konnte mich plötzlich vor Komplimenten nicht mehr retten.
  • Du musst nicht dich nicht zwischen aufwändigem Komplett-Make-up und völlig ungeschminkt entscheiden. Viele Mädels wählen das Zwischending Wimperntusche; meiner Erfahrung nach ist aber der Kajalstift wirksamer und praktischer: Eine mit schwarzem oder dunkelbraunem Kajal gezogene Line am Ober- und Unterlid (aber bitte am Wimpernkranz und nicht im Innenauge!) braucht keine zwei Minuten Zeit, lässt eure Augen sofort mehr strahlen, eure Blicke sind intensiver (und sexier) und ihr seht weniger müde aus. Mein heißgeliebter Zauberstift hat gegenüber der wesentlich weniger effektvollen Wimperntusche (außer bei Mädels mit hellblonden Wimpern!) übrigens auch den Vorteil, dass er nicht unbedingt abgeschminkt werden muss und euch die Wimpern nicht kaputtmacht.



Ich halte es für ebenso überflüssig wie abschreckend (zumindest für die guten Jungs), sich jeden Morgen drei Zentner Schminke ins Gesicht zu klatschen, sondern glaube, dass wir nur ein paar Basics brauchen, um in Minutenschnelle ganz natürlich frisch und attraktiv auszusehen:



  • Haarbürste: Darf in keiner Handtasche fehlen. Vergesst komplizierte Schaum- oder Sprayaktionen, und kämmt euch einfach bei jeder Gelegenheit (müsst ihr auch so oft aufs Klo wie ich??) ordentlich die Haare. Dann fallen sie sofort viel schöner und glänzen verführerisch. Gibt’s auch ganz klein und zusammenklappbar fürs Täschchen.
  • Feuchtigkeitscreme. Nach ein paar Stunden unterwegs oder bei der Arbeit sieht man schnell müde und abgeschafft aus. Wenn ihr also besagte Klo-Gelegenheiten ergreift, um euch eine ordentliche Portion davon in die kritischen Stellen einzumassieren (Stirn, unter den Augen, Nasolabialfalten, Kinn und Hals), könnt ihr den ganzen Tag strahlen und fühlt euch auch wohler in eurer Haut.
  • Nagelfeile. Kennt ihr das: Ein kleines Stückchen eures Fingernagels fühlt sich irgendwie rauh und störend an – zehn Sekunden später ist es abgerissen/abgeknabbert - und der große Rest des Nagels gleich mit? Schluss damit! Rettet die Eleganz eurer Hände und schmirgelt den Mist einfach immer gleich ab, weil ihr ja stets eine Feile in der Handtasche habt. Auch Trauerränder sollten kein Aufenthaltsrecht unter euren Nägeln bekommen, sondern, sobald ihr sie bemerkt, gründlich entfernt werden. Wir sind nicht mehr fünf und arbeiten (wahrscheinlich) auch nicht auf dem Bau.
  • Lippenstift in dezenter Farbe. Mein brauner Glitzerlippenstift ist ein Allroundtalent: Wenn ich nach acht Stunden Uni immer noch fit für ein Date aussehen will, kommt einfach ein bisschen davon über die Augen (ersetzt Lidschatten), auf die Wangenknochen (ersetzt Rouge) und natürlich auf die Lippen. Dann sieht das Gesicht gleich konturierter, wacher und gepflegter aus.



Natürlich gibt es auch Mädels, die die unheimliche Fähigkeit besitzen, immer so auszusehen, als kämen sie gerade aus der L'Oreal-Kosmetik-Beratung; ich neige aber leider dazu, nach nur wenigen Stunden den Eindruck zu vermitteln, man hätte mit meinem Kopf gerade die Flure mehrerer Grundschulen geschrubbt. Auch wenn euch die Tipps banal erscheinen sollten: Wenn ihr das wirklich konsequent durchzieht, werdet ihr euch nie mehr in Grund und Boden schämen wollen, wenn euch der Knackarsch plötzlich nach einem Bleistift fragt.



In diesem Sinne,
Go girl, go!
Eure Catherine

Donnerstag, 24. Februar 2011

Gut im Bett!

Wie wir im letzten Kapitel gesehen haben, gibt es nur einen guten Grund dafür, dass er euch nach der ersten Nacht nicht mehr anruft, obwohl ihr ansonsten alles richtig gemacht habt: Der Sex war mies.
Klar, niemand denkt von sich selbst, dass er vielleicht langweilig oder anstrengend im Bett sein könnte; aber Tatsache ist, dass euch jeder (promiskuitive) Mann von der ein oder anderen Frau erzählen kann, die es einfach nicht gebracht hat.
Mitunter resultiert das Ganze trotz allem in einer Beziehung, aber das Fremdgehen seinerseits ist dann schon vorprogrammiert (wie mir eben jene Männer bestätigt haben, die mit einer sexuellen Nullnummer zusammen waren).

Wie aber wird man zur Sexgöttin?
Frauenzeitschriften wie Cosmopolitan oder Glamour versorgen uns regelmäßig mit angeblich hilfreichen Ratschlägen, die von Eisbeuteln im Genitalbereich bis zum erotischen Vorspiel mit Straußenfedern alles abdecken, was unser Sexualleben ungemein aufregend machen und uns selbst zur unangefochtenen Fucking Queen machen sollen. Nun frage ich mich schon, wie der gerade frisch abgeschleppte Mann wohl reagiert, wenn ich ihm erst die Augen verbinde und ihn dann auffordere, mir eine intimsten Stellen mit ätherischen Ölen einzureiben, während ich ihm meine liebsten erotischen Gedichte zitiere.
(Kleine Anmerkung dazu: Die ganze Augenverbinden-Geschichte ist im Allgemeinen sowieso für Frauen viel aufregender als für Männer, weil wir nicht so auf Visualität fixiert sind.)
Damit eins klar ist: Die erste Nacht ist für den ganzen weiteren Verlauf der Beziehung entscheidend, und sollte im Regelfall ganz ohne Hilfsmittel – wie Sexspielzeuge, die unter anderen Umständen ja nicht zu verachten sind – dafür sorgen, dass er euch als wahnsinnig aufregend in Erinnerung behält und euch dementsprechend unbedingt wiedersehen will.
Das alles könnt ihr problemlos schaffen, wenn ihr ein paar goldene Regeln beachtet:


  1. Keine Hemmungen!
Ich kann es nicht oft genug betonen, aber das, was uns immer wieder an unserem eigenen Glück hindert, ist unsere Angst vor Peinlichkeit. Dazu ein kleiner Auszug aus dem Wörterbuch Frau-Mann/Mann-Frau:
Sie denkt: „Stöhne ich zu laut? Oder zu leise? Klinge ich zu sehr wie eine Pornodarstellerin – oder zu wenig?“
Er denkt: „Oh Gott, sie macht gar keine Geräusche, bin ich schlecht im Bett? Halt, das kann nicht sein – sie ist einfach nur unfähig! Hey, jetzt fängt sie an zu schreien – großartig! Yeah, ich bin der König der Welt! Und sie ist die Königin!“
Sie denkt: „Oh nein, jetzt will er auch noch, dass ich nach oben komme, dabei sind meine Titten doch viel zu klein und meine Nippel zu groß... und meine Oberschenkel wabbeln so fürchterlich...“
Er denkt: „Titten! Titten! Yeah, Titten!“
Ich schätze, meine Aussage ist angekommen.



  1. Get down!
Es ist eine alte Wahrheit, die dennoch viel zu wenig Beachtung findet. Gleich werdet ihr die Augen verdrehen, aber ja, es ist einfach so, Männer mögen Blowjobs. Und im Ernst – könnt ihr ihnen das wirklich verdenken? Natürlich wäre es optimal, wenn du auch Spaß an der Sache finden könntest (da reden wir auch noch mal ausführlich drüber), aber fürs Erste ist einfach nur wichtig, dass du es tust. Und zwar nicht erst, wenn du „Vertrauen“ (oder was auch immer das mysteriöse Etwas sein soll, das so ungemein wichtig ist, einfach nur um das verdammte Ding in den Mund zu nehmen) aufgebaut hast, sondern gleich. In der ersten Nacht. Das macht dich nicht nur wesentlich geiler in seinen Augen, sondern unterscheidet dich auch von den meisten anderen Frauen, die aus irgendwelchen Gründen damit warten wollen. Es ist ja jetzt auch nicht so, als wäre es ein irrsinniges Opfer. Just do it – und er wird dir ungemein dankbar sein.


  1. Get dirty!
Die meisten von uns wollen ja erst einmal in einer festen Beziehung sein, bevor sie sich trauen, ihre Fantasien auszuleben oder einfach mal was Anderes auszuprobieren. Dabei gibt es doch eigentlich keine bessere Spielwiese als einen One-Night-Stand! Wenn es ihm nicht gefällt – sein Pech, du musst ihn ja nie wiedersehen. Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass er unglaublich angemacht sein wird, wenn du deiner schmutzigen Seite freien Lauf lässt.
Natürlich sollst du es nicht übertreiben und nichts tun, was dir überhaupt nicht entspricht und gar keinen Spaß macht. Es sind eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten: Bestimmt denkst du gelegentlich beim Sex „Oh ja, das ist gut, mach weiter“. Dann sprich es einfach aus! Willst du, dass er dich härter nimmt? Dann befehl es ihm! Ihr seht, worauf ich hinauswill. Ohne dass ihr gleich ganz unten in der Dirty-Talk-Kiste wühlen müsst (ich glaube, kaum jemand steht wirklich auf „böse Tiernamen“), könnt ihr das Ganze durch ein paar Komplimente und Aufforderungen an den richtigen Stellen ganz schön anheizen.
Super zum Üben, übrigens: Urlaubsflirts, die eure Sprache nicht sprechen. Du kannst ganz ohne Angst vor Peinlichkeiten einfach mal ausprobieren, wie gut es sich anfühlt, dem Sex eine versaute verbale Komponente zu verleihen.
Auch Stellungswechsel kommen leichter und anregender zustande, wenn sie, anstatt dass du sie durch mühsames Herumschubsen andeutest, direkt angesagt werden: „Fick mich von hinten“ ist eine ebenso klare wie anturnende Aussage und führt immer zum Erfolg.



Diese drei Tipps sind natürlich noch nicht das vollständige Rezept für ein ewig perfektes Sexleben – aber absolute Basics für die perfekte erste Nacht. Wenn ihr sie wirklich beherzigt, ist es praktisch unmöglich, dass er nicht scharf auf eine Wiederholung ist.
Also, krallt euch den Kerl – auf jede mögliche Weise!



In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

Mittwoch, 23. Februar 2011

Abgeschleppt - und dann?

Nehmen wir an, du hast bisher alles richtig gemacht: Du hast IHN angesprochen, seine Aufmerksamkeit auf dich gezogen, ihm die richtigen Storys erzählt, ihn so richtig heiß gemacht, und ihr seid in seiner Wohnung gelandet. Da du die Tipps von Pick-up Lady beherzigt hast, seid ihr auch gleich richtig zur Sache gekommen. Du findest ihn immer noch gut, er hat sich nicht als sofort abschießwürdig herausgestellt, und du hättest nichts dagegen, die Sache zu wiederholen.
Dann bist du jetzt in der gleichen Situation, in die schon mehrere meiner Freundinnen geraten sind, nachdem ich sie entsprechend gecoacht hatte. Was ich aber dabei bisher immer vergessen habe: Den unglaublich süßen Typen einmal ins Bett zu kriegen, ist eine Sache – ihn nochmal dahin zu locken, eine andere. Gerade wenn du meine Pick-up Tricks anwendest, kann es zwar sein, dass du zwar erst einmal sein Interesse (und seine Geilheit) weckst – wenn du aber nach dem Sex in deine alten, verheerenden Verhaltensmuster zurückfällst, ist er schneller weg, als du „multiple Orgasmen“ sagen kannst. Denn nun ist er wieder klar im Kopf, redet sich vielleicht (wahrscheinlich) sogar ein, er hätte dich verführt anstatt umgekehrt, und sein Jagdtrieb ist damit befriedigt.
Was also kannst du tun, damit er nicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet, dich vielleicht sogar schon am nächsten Tag anruft (und damit alle Tipps der männlichen PUAs in den Wind schlägt)?
Mein erster Tipp, der dir wahrscheinlich gar nicht gefallen wird, ist:
Absolutes Kuschelverbot!
Komm bloß nicht auf die Idee, dich nach dem Sex vertrauensvoll an ihn zu schmiegen, und dir den Rücken kraulen zu lassen. Vergiss niemals: Er muss um deine Zuneigung betteln müssen, sonst ist jedes anfängliche Interesse gleich dahin! Steh auf, unmittelbar nachdem der Akt vollzogen wurde (oder, noch besser: nachdem du gekommen bist, er aber noch nicht), zieh dich an (das darf gerne sehr sexy sein; manche Männer stehen sogar noch mehr aufs Anziehen als aufs Ausziehen), und sag:
„Das war wirklich nett, vielleicht wiederholen wir das eines Tages, wer weiß, aber jetzt muss ich wirklich los, meine Freundinnen warten immer noch in der Bar auf mich“.
Das wird ihn höchstwahrscheinlich erst einmal komplett umhauen. Dann wird er anfangen zu stottern, ungefähr so: „Äh, aber Catherine, äh, wie, du willst schon gehen? Darf ich dich wenigstens einmal anrufen?“
Dann verziehst du ein wenig das Gesicht, tust so, als müsstest du da erst einmal nachdenken, und gibst ihm schließlich – halb widerwillig – deine Nummer. Alternativ kannst du auch sagen, dass du nicht einfach jedem Typen deine Nummer gibst, und stattdessen seine verlangen. Dann solltest du ein wenig – aber nicht zu lange – warten, und ihn einige Tage später anrufen. Schreib auf keinen Fall eine SMS, denn damit gibst du ihm erstens die Möglichkeit, zu lange darüber nachzudenken, und zweitens, überhaupt nicht zu antworten. Vergiss niemals: Das Spiel geht immer weiter...
Ich weiß, Textkommunikation ist bequem und so angenehm unpeinlich, aber ich zitiere kurz die Pick-up Lady schlechthin, meine Namensvetterin Kathryn aus „Eiskalte Engel“:
„E-Mail ist was für Pädophile und Verklemmte. Ruf sie an!“
Aber bitte kein Rumgestottere, a la „ähm du, war doch voll nett letzten Freitag, hast du mal wieder Lust.. äh?“ Stattdessen solltest du ihn, je nach Typ, entweder direkt provozieren („Hey, ich habe gerade einen verdammt guten Porno gesehen, und dachte, wir könnten das mal nachstellen“), oder mit einer Frage das Gespräch eröffnen („Hey, sag mal, kannst du kochen? Ja? Klasse, was ist deine Spezialität? / Nein? Ich auch nicht, deswegen hab ich grad ne Riesenpizza bestellt, aber ich glaub, ich schaff die nicht alleine...“) Sehr geschickt sind auch sogenannte Double-bind Fragen (er MUSS eine Alternative wählen), wie zum Beispiel:
„Fandest du mich eigentlich auf Anhieb sympathisch, oder erst nach ein paar Minuten?“
Egal, was er er antwortet, er gibt zu, dass er dich sympathisch findet, und damit MUSS er sich eigentlich wieder mit dir treffen.
Wenn du also die bisherigen Tipps beachtest, wird es auf jeden Fall zum heißen Wiedersehen kommen, es sei denn – Achtung, schmerzhaft – er fand den Sex scheiße. Es kann trotzdem sein, dass er auf deine Strategien anspringt, aber manchmal ist langweiliger/schlechter Sex so ein Abturner, dass er sich bereits geschworen hat, dich nie wieder zu treffen, und damit unempfänglich für deine Tricks ist.
Deswegen werden wir im nächsten Kapitel endlich ganz hart zur Sache kommen, und aus jeder von euch eine Sexgöttin machen.
Bis dahin denkt an die folgenden Regeln:
  • Kein Kuscheln, kein Schmusen, kein Liebesgeflüster!
  • Steh auf und geh!
  • Mach dich wieder zur Beute!
  • Lass ihn um deine Aufmerksamkeit betteln!
  • Lass ihn um deine Nummer betteln!
  • Mach dich wieder interessant, lass ihn zappeln!
  • Und vor allem: Hab Spaß!



In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

Montag, 31. Januar 2011

Talk is cheap! Ansprechen für Anfängerinnen


Laut aktueller Spiegel-Umfrage sind 69% der Männer zu schüchtern, eine fremde Frau anzusprechen (diejenigen, die es dann doch tun, sind leider meistens Idioten oder völlig besoffen). Dahinter steckt natürlich die Angst vor Ablehnung. Kaum etwas tut dem Ego des Mannes so weh, wie von einer Frau abgewiesen zu werden. Wenn wir uns diesen Umstand bewusst machen, können wir daraus verschiedene Konsequenzen ziehen:
Erstens: Wenn wir nicht selbst lernen, die Jungs anzusprechen, verpassen wir zwei Drittel unserer Chancen und geben uns damit zufrieden, zwischen denen auszuwählen, die uns bereits ausgewählt haben. Wir überlassen also die ganze Entscheidung den Kerlen, anstatt uns einfach denjenigen zu schnappen, der uns gefällt.
Zweitens: Wir haben den Überraschungseffekt auf unserer Seite. Normalerweise quälen sich Männer stundenlang mit ihrer Angst vor dem Ansprechen und sind dementsprechen überglücklich, wenn sie selbst agesprochen werden.
Drittens: Die Abhängigkeit der Männer von der Bestätigung, die wir ihnen zuteil werden lassen (oder auch nicht), verleiht uns ungeheure Macht. Selbst, wenn wir abgewiesen werden sollten, könnn wir mit einer kleinen Beleidigung dafür sorgen, dass er wieder um unsere Aufmerksamkeit bettelt. Das klingt grausam – ist es auch. Grausam und ganz wundervoll. Für uns.
Wie also fangen wir´s an?
In der männlichen PUA-Szene sind “Umfragen” sehr beliebt, um Gruppen von Frauen anzusprechen (z.B.: “Meine Freunde meinen, ich sollte mir die Haare blond färben. Jetzt hätte ich gerne ne weibliche Meinung dazu...”). Das kann bei uns auch gut funktionieren. Wir können uns eine Auswahl dieser sogenannten Canned Openers (CO) in Ruhe zurechtlegen, und dann bei Bedarf anwenden. Hier ein paar Beispiele:



“Meine Freundin meint, dieser Rock wäre viel zu kurz, um ihn in der Öffentlichkeit zu tragen – aber ich finde ihn so sexy. Was meint ihr dazu? … Was findet ihr bei Frauen im Allgemeinen sexy?”
  • wenn negative Reaktion: “ach so, ja, ich hatte mir auch schon gedacht, dass ihr vom andern Ufer seid. Dann mal viel Spaß bei eurem Jungsabend.“



“Ihr müsst mal kurz einen Streit entscheiden: Wenn der Terminator gegen den Hulk kämpfen würde – wer würde gewinnen? … Und Spiderman hätte keine Chance, oder?...”
  • wenn negative Reaktion: „Na klar, ihr guckt natürlich lieber Romantic Comedys...“


„Ich bin heute Abend nur von Idioten umgeben und mittlerweile völlig verzweifelt. Hat einer von euch schon mal ein Buch gelesen?... Na, das ist ja schonmal ein Anfang...“
„Hat einer von euch Feuer? Nein? Verdammt, ich wollte ja auch schon ewig damit aufhören, aber ich steck mir einfach so gern was in den Mund...“ (okay, Mädels, das war ein Scherz!)


Wie ihr merkt, gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten, ein lockeres Gespräch mit einer Gruppe Jungs zu eröffnen. Sobald ihr euch im Gespräch befindet, bist du sowieso das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit und kannst selbige nach deinem Gutdünken verteilen. Wenn du dich dann dem ursprünglichen Objekt deiner Begierde zuwendest, wird er dir vor lauter Dankbarkeit sein ganzes Leben erzählen und glauben, dass ihr seelenverwandt seid. Das funktioniert besonders gut, wenn du ihn mit irgendeinem (Pseudo-)Cold-reading-Spruch ansprichst:
„Du warst bisher so still. Es macht dir Angst, im Mittelpunkt zu stehen, nicht wahr?“
„Bist du Ingenieur? Du wirkst so analytisch und berechnend.“
„Hat dir das Hemd deine Freundin gekauft? Nein? Oh, dann bin ich aber erleichtert – du hast wirklich einen guten Geschmack.“
Auch die Handlesen-Routine kann nach persönlichen Fragen hervorragend eingesetzt werden, um Nähe und Vertrautheit zu schaffen (abgesehen davon, dass Männer Hexen immer faszinierend finden).


Im Gegensatz zu den männlichen PUAs glaube ich, dass es besonders einfach und erfolgsversprechend ist, Männer in der Gruppe anzusprechen – je mehr Kerle, umso wahrscheinlicher, dass einer positiv auf dich reagiert und dir damit Zugang zur Gruppe und zum eigentlich interessanten Mann verschafft. Wenn auch Mädels in der Gruppe dabei sind, lass dich nicht einschüchtern, sondern mach ihnen am besten erstmal ein Kompliment, um zickiges Verhalten zu vermeiden. Aber freunde ich auch besser nicht zu sehr mit ihnen an, weil ihr sonst leicht in ein „Weibergespräch“ rutscht, und du so die Aufmerksamkeit der Jungs verlierst.
Besonders wichtig ist bei dieser Art von Anmache, dass es relativ beiläufig rüberkommt (dein Leben hängt nicht davon ab, ob die dich mögen) und du weder den Spruch noch dich selbst allzu ernst nimmst. Ein PUA-Freund von mir bringt mit großem Erfolg den eigentlich erbärmlichen CO:
„Was glaubt ihr ist der Anmachspruch, mit dem man am ehesten Erfolg bei Frauen (Männern) hat?/Wie würdet ihr gerne angesprochen werden?“
Von soviel Frechheit können wir nur lernen. Wenn ihr also das nächste Mal einen süßen Typen in einer Gruppe seht, könnt ihr einfach Folgendes sagen:
„Hey, ich hab gehört, Männer freuen sich total, von Frauen angesprochen zu werden. Also, hier bin ich: Hi, ich bin Catherine und ich würde dich gern kennenlernen.“


In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

Mittwoch, 12. Januar 2011

10 Typen Männer, die du meiden solltest



Wie oft stellen wir nach kurzer – oder viel zu langer – Zeit fest, dass wir selbige an einen Kerl verschwendet haben, der sowieso nichts taugt? Um das in Zukunft zu vermeiden, hier eine keineswegs vollständige Liste der Typen, die du dir spätestens nach der ersten Nacht vom Hals schaffen solltest.

  1. Das Weichei: er verträgt kein Fleisch, trinkt keinen Alkohol und ist noch nicht über die Ex hinweg, obwohl sie schon vor acht Monaten Schluss gemacht haben? Dann wirst du ihm wahrscheinlich auch deine Jacke geben müssen, weil er ja so friert. Und dass er dir beim Fernsehen die Füße krault, kannst du gleich vergessen. Eher wirst du ihm die ganze Zeit den Rücken streicheln müssen, weil er ja so zärtlichkeitsbedürftig ist. Nicht sexy, und auf die Dauer einfach nur anstrengend!

  2. Der Spießer: Er geht nie ohne seinen Parteiausweis aus dem Haus (welche Partei spielt schon gar keine Rolle mehr), hält geschminkte Mädchen für nuttig und fordert dich vor dem ersten Kuss am Morgen zum Zähneputzen auf? Vergiss es. Mit dem Kerl wirst du nie richtig Spaß haben, auch wenn der Sex was für sich haben kann (solange es nicht zu ausgefallen wird). Schon bald werden dich seine Rechthaberei und sein Disziplinfetisch in den Wahnsinn treiben. Dieser Typ passt nur zu geigespielenden Medizinstudentinnen ohne eigene Meinung.

  3. Das Muttersöhnchen: Ein allseits bekannter und gefürchteter Typ Mann, der sich jedoch auf verschiedene Weisen manifestieren kann. Gerade wenn sein Verhältnis zu seiner Mutter nicht ganz unproblematisch ist, kannst du schnell in die Ersatzrolle rutschen (und falls zwischen ihnen alles zum Besten steht, wirst du ihr nie das Wasser reichen können). Und dabei ist seine Tittenfixiertheit noch das geringste Problem. Er ist eine Abart des Weicheis: Ein Loser mit Ödipuskomplex.

  4. Der Psychologe: Er ist besessen davon, deine (und vor allem seine) Gefühle zu analysieren und glaubt, dass du deine Kindheitstraumata nur überwinden kannst, wenn ihr einen Dreier mit deiner besten Freundin macht. Mit ihm wirst du nie deine Ruhe haben, alles muss ausdiskutiert werden und er scheut auch nicht davor zurück, dich vor deinen Freunden bloßzustellen. Lauf, solange er dich noch nicht festgequatscht hat!

  5. Der Narziss: Spieglein, Spieglein an der Wand... Er will keine Freundin, sondern einen Groupie. Schon bald fragst du dich,was schlimmer ist: Seine andauernde Selbstbeweihräucherung oder seine absolute Unfähigkeit, Kritik zu ertragen. Er missgönnt anderen – auch dir – ihren Erfolg und muss permanent gelobt und bestätigt werden. Für einen Schoßhund vielleicht noch akzeptabel – aber nicht für einen Mann.

  6. Der Draufgänger: Ja, zugegeben, am Anfang ist er wohl noch aufregend mit seinem Motorrad und den verrückten Unternehmungen. Aber brauchst du wirklich einen Kerl, der alle naselang Gefahr läuft, verhaftet zu werden? Außerdem bemerkst du schnell, dass hinter seiner wilden Fassade absolut nichts zu finden ist. Im Endeffekt ist sein ganzes Gehabe einfach nur oberflächlich: er ist ein als Rambo verkleideter Langweiler, der nicht erwachsen werden will.

  7. Der Schwätzer: Nun gut, im Moment ist es finanziell etwas eng bei ihm, aber er hat da diesen unglaublichen Geschäftsplan und wird im nächsten Monat Millionär. Außerdem hat er sein Studium nicht etwa aus Faul- oder Dummheit abgebrochen, sondern weil man das System nicht auf diese Weise unterstützen sollte. Der Schwätzer hat immer große Pläne und kriegt nie etwas auf die Reihe. Sicher, er schwört dir mit blumigen Worten seine Liebe, aber ändern wird er sich niemals. Nur weil er seine eigenen Lügen glaubt, solltest du es nicht auch tun.

  8. Der Macho: Er bittet dich schon beim ersten Treffen in seiner Wohnung, dass du ihm ein Bier holst und protestiert nicht, als du anbietest, abzuspülen? Ein Mädchen sollte sich auf Händen tragen lassen anstatt auf Knien herumzurutschen. Der Macho hört dir nie richtig zu, bedeutet dir, die Klappe zu halten, wenn er mit seinen Freunden spricht, und hält sich außerdem für unwiderstehlich. Bei diesem Kerl solltest du den Spieß umdrehen: Er soll ruhig deinen Computer reparieren, aber dafür gibt’s noch lange keine sexuellen Gefälligkeiten. 
     
  9. Der Ex: Mal ehrlich, wie viele Beziehungen kennst du, wo beim zweiten Mal plötzlich alles ganz wunderbar wurde? Er will nur wieder mit dir anbändeln, weil er doch nichts Besseres gefunden hat. Wenn dir noch mindestens ein überzeugender Grund einfällt, warum ihr Schluss gemacht habt, und es sich nicht um die eine große Liebe handelt, erspar dir den Stress, das Ganze ein zweites Mal durchmachen zu müssen. Und falls er dich damals verlassen hat, wird er es höchstwahrscheinlich aus dem gleichen Grund wieder tun.

  10. Der Pick-up Artist: Es spricht nichts dagegen, sich elegant ins Bett verführen zu lassen. Sobald er dir aber sein System der Haupt- und Nebenfrauen erklärt, solltest du schleunigst abhauen. Wenn du nicht für ihn die Nummer 1 und die Einzige bist, dann kann er das auch für dich nicht sein. Für den Spaß ist er vollkommen in Ordnung, aber sich in einen eingefleischten PUA zu verlieben, bringt nur Schmutz und Verdruss.


Genau wie die männlichen PUAs sollten wir Pick-up Ladys clever genug sein, unsere Beute sorgfältig auszuwählen. Also, schieß die Versager ab und widme nur den Typen deine Aufmerksamkeit, die sie auch wirklich verdienen.

In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

PS: Dir fallen noch mehr Typen Männer ein, von denen frau besser die Finger lassen sollte? Dann lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben, und schreib nen Kommentar!

Donnerstag, 6. Januar 2011

Die Kunst der Beleidigung

Zurück aus den Weihnachtsfeiertagen habe ich euch heute eine besonders fiese Technik mitgebracht (ja, als Geschenk für alle Mädels, die nicht zu brav waren).
Bei den männlichen PUAs ist das Prinzip des Status extrem wichtig: Ein Mädchen geht – so die Theorie – eher mit einem Kerl ins Bett, wenn es sich ihm unterlegen fühlt, bzw. den Mann als höhergestellt empfindet. Nun ist das ja nicht völlig falsch. Keiner von uns will sich unter Wert verkaufen, daher sprechen wir ja auch von Eroberungen. Die Masche allerdings, die die PUAs propagieren, funktioniert meiner Meinung nach hauptsächlich mit Mädels, die sowieso schon an Persönlichkeitsstörungen leiden, Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl haben, oder sogar in Richtung Borderline gehen. Diese Schwäche dann auszunutzen indem Mann das Mädchen durch gezielte Beleidigungen noch weiter herabsetzt, finde ich unnötig gemein und grausam. So gibt es zum Beispiel den Kaugummi-Spruch:
„Ey, irgendwie riechst du schlecht aus dem Mund, nimm doch mal nen Kaugummi.“
Mal ehrlich, wer von euch würde danach auch nur ein Wort mit diesem Idioten wechseln? Wir Frauen haben schließlich unseren Stolz! Ich bin überzeugt davon, dass man mit solchen Sprüchen höchstens das kleine verstörte Mädchen abschleppt, das sowieso schon die ganze Zeit in der Ecke sitzt und überlegt, ein bisschen auf dem Klo zu heulen. Aber warum erzähle ich euch das alles?
Weil diese Sprüche umgekehrt bei Männern ganz hervorragend funktionieren! Natürlich gibt es auch genug Jungs, die sich mit Komplexen bezüglich ihres Aussehens herumschlagen; die meisten erwachsenen Männer nehmen aber die Meinung der anderen nicht gar so ernst wie wir Frauen es gerne tun, und fühlen sich durch gewisse Sticheleien erst herausgefordert. Wie also funktioniert die gezielte Beleidigung? Was wollen wir damit erreichen?
Ich illustriere das Ganze einmal anhand einer kleinen Geschichte, die mir genau so vor einer Woche geschehen ist.
Ich kam so gegen drei Uhr nachts auf eine dieser typischen Studenten-Haus-Partys, zwei Stockwerke, viel Bier, Woodstock-Musik. Dort lernte ich einen der Mitbewohner kennen, ein ganz niedliches Stück Fleisch, gut angezogen, Streberbrille, aufgesetzte Arroganz. Wir stellten uns also vor, und ich fragte ihn mit aller Freundlichkeit: „Ach, und du studierst also auch schon? Wie alt bist du denn – neunzehn?“
Erster Treffer. Er fühlte sich also schon einmal in seiner unglaublich erwachsenen Männlichkeit herausgefordert (er ist vierundzwanzig), und gab sich sofort ganz viel Mühe, mich von deren Vorhandensein zu überzeugen. Soweit so gut. Die Nacht rückte voran, wir plauderten in Grüppchen, er saß neben mir und kaute mir ein Ohr ab, und ich drehe mich zu ihm, verziehe leicht das Gesicht, und sage: „Du bist ja eigentlich ganz süß, aber nimm doch mal nen Kaugummi.“ Die nächste halbe Stunde war er verschwunden, ich war längst mit anderen im Gespräch, da taucht er wieder auf, beugt sich zu mir und sagt ganz leise und verschüchtert: „Sorry, ich kann keinen Kaugummi auftreiben, hast du vielleicht einen?“
Ich brach spontan in brüllendes Gelächter aus, weil ich mir nie hätte träumen lassen, dass dieser miese Spruch tatsächlich funktioniert. Im Endeffekt sagte ich ihm, es sei schon okay, nicht so schlimm: „Du gefällst mir, deshalb knutschen wir jetzt rum.“
Gesagt, getan. Ich hatte den armen Kerl so eingeschüchtert, dass er alles getan hätte, um in meinen Augen wieder gut dazustehen (denn ich war ja offensichtlich total cool und hatte volle Kontrolle).
Natürlich hätte das auch schief gehen können. Er hätte mir meine fiese Beleidigung mit gleicher Münze zurückzahlen können. Hat er aber nicht. Die meisten Kerle finden sich die meiste Zeit so clever und unwiderstehlich, dass schon der kleinste Kratzer an ihrem Selbstbewusstsein sofort ausgebügelt werden muss; sie bemühen sich also um ein Mädchen, das sie vorher gar nicht interessierte, weil sie plötzlich die Macht über seine Selbsteinschätzung hat. Die gekonnte Mischung aus Zurückweisung und gnädiger Zärtlichkeit kann das Interesse eines Mannes übrigens über Monate hinweg aufrecht erhalten und sogar zu echter Verliebtheit führen. Dazu werde ich euch ein andermal eine Geschichte erzählen...
Die Beleidigungen müssen und sollten natürlich nicht immer so plump sein wie im oben erzählten Fall. Als psychologisches Interesse getarnt, können sie sogar noch viel effektiver wirken.
Auf einem Kongress lernte ich einen jungen Professor kennen, der einen so überragenden Vortrag hielt, dass ich auf meinem Sitz schon fast anfing, vor Begeisterung zu sabbern. Natürlich interessierte er sich nicht im Geringsten für mich – bis wir abends mit einer größeren Gruppe in einer Bar saßen. Er unterhielt sich nur mit seinem Sitznachbarn, und ich überlegte verzweifelt, wie ich seine Aufmerksamkeit auf mich ziehen könnte. Natürlich zeigte ich deutlich, dass ich mich ohnehin blendend amüsierte, lachte und flirtete mit anderen, aber er fing einfach kein Gespräch mit mir an. Also beugte ich mich irgendwann zu ihm, legte ihm die Hand auf die Schulter, sah ihn neugierig/verwundert an und fragte: „Weshalb sind Sie eigentlich so fest davon überzeugt, uns anderen überlegen zu sein? Sie strahlen diese arrogante Kälte aus, als ob Sie nie jemanden an sich heranlassen würden. Sind Andere Ihnen vollkommen gleichgültig? Ich frage mich wirklich, wieso Sie sich für so viel besser halten.“
Und mit einem Kopfschütteln wandte ich mich ab und beachtete ihn nicht weiter.
Was glaubt ihr, was geschah?
Nein, er war nicht beleidigt, fand mich nicht unverschämt oder seltsam. Den Rest des Abends lief er permanent hinter mir her und versuchte mich davon zu überzeugen, dass er überhaupt kein so schlechter Kerl sei, er sei doch auch sozial kompetent, interessiere sich für Menschen (zum Beispiel für mich) und überhaupt, ich solle ihm doch erst einmal eine Chance geben, ihn kennenlernen, bevor ich ihn verurteilte. Das tat ich auch – und zwar die ganze Nacht in seinem Hotelzimmer.
Die hohe Kunst der Beleidigung erfordert viel Mut und Frechheit, aber auch ein Gespür für Menschen und Situationen. Deshalb werden wir uns noch in einem weiteren Kapitel mit ihr beschäftigen. Ich hoffe, dass ich euch schon einmal eine Vorstellung geben konnte, wie das Ganze funktioniert, und ihr Lust habt, es auszuprobieren – ab heute sollte die gezielte Beleidigung zum Standardrepertoire aller Pick-up Ladys gehören!


In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Body Talk - Schluss mit indirekt!




Nachdem wir uns im Artikel „Body language“ schon mit unserem eigenen Körper und den Signalen, die wir ausstrahlen wollen, beschäftigt haben, geht es nun um die Interaktion mit seinem Körper (also die nonverbale Kommunikation, die später zur wirklich interessanten Interaktion führen soll). Generell gilt: Frauen dürfen Männer eher anfassen als umgekehrt. Ein Mann, der die Frau im Gespräch häufig anfasst, kann bedrohlich oder einschüchternd wirken, die Frau hingegen nicht. Dennoch sollten wir natürlich nicht permanent an unserem potentiellen Partner herumtätscheln. Gezielte Berührungen an den richtigen Stellen und zum richtigen Zeitpunkt hingegen lassen die Luft zwischen euch knistern, bauen sexuelle Spannung auf.
Oftmals ist es geschickt, die Berührung mit einem Kompliment zu verbinden: „Oh, du hast ja tolle Locken, darf ich mal anfassen?“ oder einfach durchwuscheln, während du ihn für seine Haarpracht lobst. Überhaupt bekommen Männer viel zu selten Komplimente und reagieren deshalb eigentlich immer sehr positiv darauf. (Noch ein Beispiel: Seine Hand ergreifen, an den Fingern entlangfahren und sagen „du hast so elegante große Hände, spielst du Klavier?“ Natürlich nur, wenn du es ehrlich meinst.)
Des Weiteren können Berührungen gezielt eingesetzt werden, um Rapport aufzubauen – wieder ein Begriff aus der Hypnose/NLP, der sich auf die positive Empathie bezieht, die sich zwischen euch aufbauen soll (das „Gleichschwingen“), was dann auch zu einer Anpassung der Wünsche und Absichten führt. Stimmst du ihm beispielsweise zu, oder lobst ihn für etwas, drücke für einen kurzen Moment seinen Unterarm. Indem er diese Berührung mit einem positiven Gefühl verbindet (z.B. Anerkennung – extrem wichtig!), „verankerst“ du sozusagen das positive Gefühl mit dieser Stelle, und kannst es bei neuerlichen Berührungen wieder hervorrufen. Bringt er dich zum Lachen, oder amüsiert ihr euch in der Gruppe über dasselbe, lege ihm kurz die Hand auf den Oberschenkel. Diese kleinen gezielten Berührungen verstärken in ihm das Gefühl eurer Gemeinsamkeit. Je stärker sich der „Anker“ bei ihm einprägt, desto leichter fällt es dir danach, ihn mit nur einem kurzen leichten Druck an besagter Stelle wieder in das positive Gefühl zu versetzen – weshalb er dann auch dich und deine Berührungen mit positiven Gefühlen assoziiert!
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, seine Aufmerksamkeit durch Anfassen auf dich zu lenken. Wird er dir mit einem Begrüßungsküsschen vorgestellt, lege ihm dabei sacht die Hand in den Nacken und achte darauf, dass deine Lippen seine Wangen streifen.
Wenn du jemanden in der Disco oder in einer vollen Bar zufällig (oder auch gezielt) anrempelst, dreh dich zu ihm hin, lächle und lege ihm die Hand auf die Schulter oder sogar an den Hals während du dich entschuldigst. In den meisten Fällen wird er positiv reagieren (schlimmstenfalls sagt er einfach nur „ist schon gut“ und dreht sich weg) und du kannst gleich ein Gespräch anknüpfen, so nach dem Motto „hoppla, da hatte ich wohl eine Margarita zuviel. Hast du die mit Pfirsichgeschmack schon probiert? Darf ich dich auf ein Gläschen einladen, um mich für die schwere Körperverletzung zu entschuldigen?“ Der Rest ist Geschichte.
Oft kannst du ihn auch ganz direkt ansprechen: „Du siehst verspannt aus, soll ich dir den Nacken massieren?“ Achte dabei auf langsame Bewegungen und gleichmäßigen Druck.
Eine ganz besonders schöne Idee, um sexuelle Spannung zwischen euch entstehen zu lassen, ist das Handlesen. Jeder Mensch liebt es, wenn man ihm Dinge über ihn selbst erzählt. Du kannst die Handlese-Routine mit dem Kompliment verbinden, oder auch direkt fragen: „Ich habe mir neulich ein Buch über das Handlesen besorgt. Darf ich mal bei dir ausprobieren, ob es funktioniert?“ Ich habe noch nie eine negative Antwort bekommen. Während du ihm etwas über seine innere Stärke und seinen Humor erzählst, fahre mit den Fingerspitzen ganz sanft die Linien seiner Hand nach, so in etwa zwischen Kitzeln und Streicheln. Ich habe einem Mann übrigens einmal erzählt, dass sein ausgeprägter Venushügel auf seine Sexsucht hinweist. Das hat er mir prompt bewiesen.
Zum Thema Handlesen werde ich noch mindestens ein weiteres Kapitel verfassen, da es wirklich eine tolle Möglichkeit ist, mit Menschen in Kontakt zu kommen (und sie psychologisch zu manipulieren).

Wie ihr seht, gibt es eine große Auswahl an Berührungen, die subtil Interesse vermitteln, ohne aufdringlich zu sein. Es ist ganz wichtig, dass ihr immer Berührungen wählt, die in ihm ein positives Gefühl erzeugen, er soll sich ja mit euch wohlfühlen. Und nur keine Scheu, die meisten Männer sind ganz verrückt nach weiblicher Berührung (ich glaube, dass das unter anderem daran liegt, dass kleine Jungs viel weniger gestreichelt und liebkost werden als kleine Mädchen). Mit Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit kannst du jeden Mann erobern.


In diesem Sinne,
Go girl, go!
Eure Catherine

Montag, 13. Dezember 2010

Storytelling - lässt Fantasien wahr werden


Geschichten erzählen ist eine tolle Sache. Partys werden unterhaltsamer, Wissen wird leichter vermittelt, aber vor allem: Geschichten sind eine der besten verbalen Verführungsstrategien.
Damit meine ich natürlich nicht, dass du deinem neuen Bekannten vorjammern sollst, wie viele Geschäfte du abklappern musstest, um diese „10 Dinge, die in deinem Kleiderschrank nicht fehlen dürfen“ zu erstehen, und dann rief auch noch deine beste Freundin Tina an, die hat ja soo Probleme...
Das Storytelling als altbewährte Pick-up-Masche ist eine raffinierte Methode, die Geisteshaltung deines Gegenüber auf eine dir willkommene Weise zu beeinflussen (und ist damit ein Aspekt der Neurolinguistischen Programmierung, NLP, die uns noch viel beschäftigen wird). Wie wir schon im Kapitel "Body Language" besprochen haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Mann Sex mit dir will, wenn er sowieso gerade an Sex denkt. Und das ist nun wirklich nicht schwer herbeizuführen! Das Storytelling hat in unserem Falle also das Ziel, den Mann in einen von uns erwünschten Zustand zu versetzen, z.B. Begehren, Interesse, Abenteuerlust, oder schlicht Geilheit. Ein beliebtes Muster für solche Erzählungen sind Geschichten von Freunden oder Bekannten (können natürlich auch erfunden sein), die sich in einer bestimmten Situation befanden, bestimmte starke Gefühle empfanden und sich daher auf bestimmte Weise verhielten. Diese Situation sollte natürlich in einer gewissen Analogie mit der euren stehen, und die Gefühle sind eben die erwünschten, und sollten deshalb so plastisch beschrieben werden, dass der Mann gar nicht anders kann als mitzuempfinden. Geschichten versetzen den Zuhörer normalerweise in eine Art Trance-Zustand (wie es zum Beispiel auch beim Fernsehen geschieht) und machen ihn so leichter empfänglich für die Botschaft, die du vermitteln willst.
Soweit ein kurzer Abriss der Theorie. Das Schöne am Storytelling ist ja, dass es schon mit diesem bisschen Grundwissen effektiv eingesetzt werden kann (natürlich gibt es noch jede Menge technische Feinheiten, die den Erfolg noch wahrscheinlicher machen, aber dazu ein andermal). Damit du diese Technik der verbalen Verführung gleich ab sofort einsetzen kannst, hier ein einfaches Beispiel aus meiner Praxis.
Du sitzt in einer Bar mit einer jugendlichen Ausgabe von Hugh Jackman und hättest absolut nichts dagegen, die Unterhaltung über die Inneneinrichtung der Bar zugunsten eines leidenschaftlichen Kusses abzubrechen. Also erzählst du ihm folgendes:
„Du hast Recht, das Ambiente ist wirklich fantastisch – wir sollten es genießen, solange es noch da ist. Meinem Kumpel Tom ist in Paris nämlich etwa absolut Unglaubliches passiert: In einem Moment saß er noch gemütlich mit einer Französin plaudernd auf dem Sofa, und im nächsten Augenblick stand die Bar in Flammen! Eine Gasleitung war explodiert und sie konnten sich gerade noch so auf die Straße retten. Es war Januar und überall lag Schnee und natürlich hatten sie ihre Jacken in der Garderobe liegen gelassen. Aber dann gab ihnen jemand eine Decke, und da standen sie nun eng aneinander geschmiegt im schneienden Paris, und es wurde irgendwie immer wärmer zwischen ihnen beiden, hinter ihnen loderte das Feuer, sie hielten sich aneinander fest und spürten die Hitze ihrer Körper, und sie dreht sich mit geöffneten Lippen zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, und er erbebt förmlich vor Verlangen, spürt, wie sich ihre Brüste an ihn drücken, aber anstatt sie zu küssen, sagt er nur: „Ich schätze mal, der Kaffee ging aufs Haus“, dreht sich um und geht. Und bis heute fragt er sich, was in dieser Nacht noch alles hätte geschehen können, wenn er sich nur getraut hätte.“
Diese Geschichte ist zwar nicht besonders raffiniert und kann natürlich noch viel ausführlicher erzählt werden; ich denke aber, dass hier die wichtigsten Elemente gut rüberkommen: Du bekommst sofortige Aufmerksamkeit (Feuer und Explosionen, nenn mir den Kerl, der nicht drauf steht) und kannst anschließend sehr gut die entsprechenden Emotionen wecken. Worte wie „geöffnete Lippen“ wecken natürlich sofort starke sexuelle Assoziationen. Wichtig ist, dass der Kerl in der Geschichte das Mädchen haben kann und will und seine Chance hätte nutzen sollen.
Du solltest das Ganze mit eher tieferer (aber nicht pornomäßig gehauchter) und weich modulierter Stimme vortragen und ihm an den entsprechenden Stellen in die Augen sehen, auch, um zu kontrollieren, wie er emotional auf die Geschichte reagiert. Teile, die ihn besonders fesseln, solltest du ausschmücken; wenn du besonders provokativ sein willst, kannst du noch hinzufügen, dass du das Mädel sofort geküsst hättest. Die Geschichte kann je nach Situation anekdotisch oder romantisch erzählt werden; in jedem Fall wird dein Gegenüber nun sehr wahrscheinlich seine Chance bei dir nutzen wollen. Wenn ihr ohnehin schon eng beieinander sitzt, ist die Geschichte der perfekte Übergang für einen Kuss (einer von euch beiden wird dann ja wohl mutig genug dazu sein); wenn ihr noch in der Phase der frühen Annäherung seid, lenkt sie ihn auf jeden Fall schon in die richtige Richtung.
Ihr werdet sehen, dass das Storytelling eine mächtige Waffe der Verführung ist (weitaus mächtiger als das Aussehen von Megan Fox).
Daher also nun die Aufgabe des Tages:
Erzählt die Geschichte eurer nächsten interessanten Bekanntschaft und schaut, was passiert (ihr habt damit nichts zu verlieren). Oder noch besser: Denkt euch eure eigenen Geschichten aus und schreibt sie mir!


In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine

Montag, 6. Dezember 2010

Body Language


Auch wenn viele Philosophen oft groben Unfug verzapfen, so haben sie doch etwas Wichtiges erkannt (wenn auch nicht erklärt): Der Mensch besteht aus Körper und Geist – ob dabei der Geist durch den Körper bedingt ist oder nicht, ist uns erst einmal völlig egal, denn Fakt ist: Für eine erfolgreiche Verführung brauchen wir immer beide. Zum Thema geistreicher und sexy Konversation werde ich euch noch ausführlich mit Ratschlägen versorgen, aber heute wollen wir uns dem anderen, einfacheren Teil zuwenden.
Wie können wir unseren Körper zur Verführung nutzen?
Natürlich wäre die Standardantwort. Ist doch kein Problem, wenn man eh geil aussieht. Und wenn nicht – Pech gehabt! Das ist natürlich ganz großer Blödsinn. Das, was andere an dir visuell wahrnehmen – also das Aussehen – besteht nicht nur aus der Länge deiner Nase und der Größe deiner Brüste, sondern ist vielmehr ein Eindruck, der sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Natürlich ist es eher von Vorteil, schlank statt fett zu sein (auch dazu wird es noch eine Kolumne mit hilfreichen Tipps geben), aber der schönste Körper nützt dir nichts, wenn du ihn nicht zu nutzen weißt (siehe „Die Fehler meiner besten Freundin“), und auch das Mädel, das die Natur nur mittelmäßig ausgestattet hat, kann sich so verhalten, dass sie extrem begehrenswert erscheint. Dabei kommt es zunächst natürlich auf die richtige Körperhaltung an. Ja, das hat man euch schon tausendmal erzählt, aber leichter wird’s dadurch auch nicht... Nicht jede von uns trainiert dreimal die Woche Ballett und kann sich einer natürlichen Grazie mit geraden Schultern, Brust raus und perfekter Körperspannung rühmen. Klar, es ist nicht besonders sexy, die Schultern hochzuziehen, die Arme zu verschränken und sich möglichst unsichtbar zu machen. Das sind Kleinigkeiten, an denen man arbeiten kann. Ganz besonders unattraktiv kommt übrigens auch der krumme Rücken rüber – die wenigsten Männer träumen von einer heißen Nacht mit Quasimodo.
Bittet doch einfach eure Freundinnen, euch immer darauf anzusprechen, wenn ihr wieder mal ein Körpersprache-NoGo begeht – bald werdet ihr so genervt sein, dass ihr von ganz alleine die ungeschützte aber gesündere und attraktivere Haltung einnehmt.
Am besten funktioniert allerdings immer noch Mind Over Matter: Wenn ihr es schafft, euch mit euch selbst so wohl zu fühlen, dass ihr euren Hals, eure Schultern, Brüste etc. nicht mehr verstecken wollt, wird eure innere Haltung automatisch die Körperhaltung verbessern (dazu muss ich noch einmal auf „Die Fehler meiner besten Freundin“ verweisen – hör endlich auf, dir selbst peinlich zu sein!).
Die richtige Körpersprache besteht also aus zwei Teilen: Beseitigung der Contras und Entwicklung der Pros. Zum einen kannst du an dir selber arbeiten, indem du dir die Haltungen und Gesten abgewöhnst, die Desinteresse und Schüchternheit signalisieren. Dabei ist das wichtigste Stichwort Offenheit (was nicht heißen sollst, dass du ab sofort nur noch mit gespreizten Beinen dasitzen sollst): offene Arme, ein entblößter Hals und Brust raus signalisieren auch ein offenes Wesen, eine interessante und interessierte Frau mit der man Spaß haben kann.
Zum anderen kannst du dir ein paar Tricks aneignen, die dich sofort attraktiver erscheinen lassen. Vergiss nicht: Der wichtigste Körperteil ist für die allermeisten Männer (und Frauen) das Gesicht!
Benutze deine Lippen: Lächle viel und mit geöffnetem Mund, beiß dir spielerisch auf die Unterlippe, lache genauso laut und lange wie es dir Spaß macht, saug genüsslich an deinem Strohhalm (genauso wie du es tun würdest, wenn du keine Angst vor Blow-Job-Assoziationen hättest), vermeide zusammengekniffene Lippen und achte stattdessen darauf, den Mund immer ein wenig geöffnet zu lassen (ein wenig, sagte ich – Frösche und Fische sind selbst für die meisten Zoophilen uninteressant). Des Weiteren sind zusammengekniffene Augenbrauen eher schlecht, durch die Haare fahren aber gut – solange es nicht in einer Zwirbel-Manie ausartet.
Zum Abschluss will ich euch noch ein großes Geheimnis verraten: Männer wollen Sex mit einer bestimmten Frau, wenn sie sowieso gerade an Sex denken (diese Erkenntnis wird uns noch sehr nützlich sein). Deshalb ist es immer eine gute Idee, sich so zu verhalten als hätte man gerade Sex. Im Klartext: Nimm so oft es geht eine Körperhaltung an, die auch zum Sex geeignet wäre. Wenn dir etwas runterfällt, streck den Hintern nach oben. Wirf gelegentlich mit geöffneten Lippen den Kopf nach hinten. Wenn dir etwas gefällt oder Spaß macht, sag nicht „oh, wie nett“, sondern lass ein kleines begeistertes Stöhnen hören. Mach dem Mann klar, dass Sex und du ein und dieselbe Sache sind.



In diesem Sinne,
Go Girl, go!
Eure Catherine